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Bruno Merse begann seine musikalische Karriere als Konzertmeister der Brandenburger Symphoniker und der Lübecker Philharmoniker. Zusätzlich zu seiner Tätigkeit als Konzertmeister absolvierte er ein Dirigierstudium an der Musikhochschule Leipzig bei Prof. Gert Bahner.

 

Später trat er die Position des Solobratschers der Hamburger Symphoniker an und wurde mit Amtsantritt des Chefdirigenten Jeffrey Tate zu dessen Assistenten ernannt. In dieser Funktion erhielt Bruno Merse 2011 ein mit 20.000 Euro dotiertes Stipendium, verliehen von der Hamburgischen Sparkassen Stiftung.

Mittlerweile steht er im Konzertbereich regelmäßig am Pult der Hamburger Symphoniker sowie anderer namhafter Orchester wie den Stuttgarter Philharmonikern, der Camerata Hamburg und den Lübecker Philharmonikern.

Seit 2010 ist er Chefdirigent des „Lübecker Kammerorchesters“.

 

In Hamburg machte sich Bruno Merse auch als Operndirigent einen Namen. An der Hamburgischen Staatsoper leitete er die Neuproduktion von Viktor Ullmanns "DER KAISER VON ATLANTIS" in der Opera Stabile und im den Zeisehallen Benjamin Brittens "THE TURN OF THE SCREW".

In der Laeiszhalle brachte er Mozarts "BASTIEN UND BASTIENNE" sowie den „Schauspieldirektor“ mit den Hamburger Symphonikern zur Aufführung.

Am Theater Lübeck folgten u.a. GRÄFIN MARIZA, MY FAIR LADY, LA CAGE AUF FOLLES, CABARET und DIE FLEDERMAUS.

An der Hamburger Kammeroper dirigiert Bruno Merse darüber hinaus regelmäßig, u.a. die Produktionen DON GIOVANNI, LE NOZZE DI FIGARO, LAUTER VERRÜCKTE (Mayr), SCARLET LETTER (Krol), DER VAMPIR, GIULIO CESARE, I PAGLIACCI.

 

Bei der Uraufführung des Zyklus von Tan Duns „Orchestral Theatre“ in Hamburg 2013 wirkte er an der Seite des Komponisten als zweiter Dirigent. Darüber hinaus fand dort auch die UA der Neuinstrumentierung von Kurt Weills lange verschollener Pantomime „ZAUBERNACHT“ unter seiner Leitung mit den Hamburger Symphonikern statt.

 

Mit großer Begeisterung widmet sich Bruno Merse auch regelmäßig Musikvermittlungsprojekten. Bei diesen Gelegenheiten tritt er nicht nur als Dirigent, sondern auch als Moderator in Erscheinung. So dirigierte und moderierte er beispielsweise das Format „Jeanskonzert“ der Hamburger Symphoniker. Er arbeitete mit den Landesjugendorchestern von Hessen und Schleswig-Holstein, begleitet das einzigartige Projekt "The Young ClassX", das Kinder und Jugendliche für Musik begeistert und leitet die „Jungen Symphoniker Hamburg“, die u. a. mit ihrem Programm "Orchesterkaraoke" für breite Aufmerksamkeit sorgen. 2017 initiierte er auf Kampnagel das Projekt „Belkis, Königin von Saaba“ von Respighi, eine Ballettproduktion mit Mitgliedern des Hamburg Balletts von John Neumeier.

 

Als Gastdirigent wird Bruno Merse wiederholt nach China eingeladen, wo er mit den Orchestern der Metropolen Shanghai, Hangzhou, Tianjin und Zhengzhou zusammenarbeitet. Zukünftige Projekte sind Konzerte mit den Belgrader Philharmonikern; Hamburg Laeiszhalle „From Jewish Life“ mit den Hamburger Symphoniker mit Werken von Bloch, Mendelssohn, Milhaud und Saint Säens und für Juni 2018 ein weiteres Konzert über Themen der griechischen Mythologie und Musik von Debussy, Bruckner und Villa-Lobos in Zusammenarbeit mit dem Hamburg Ballett von John Neumeier .